Strukturen

Die bisherigen Strukturen des Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg.


Plenum (Treffen aller Mitglieder)

Plena sind ist die Treffen der Mitglieder des Netzwerks und bilden die Basis der Struktur des Netzwerks. Sie finden immer sonntags an wechselnden Orten in Baden-Württemberg statt, aktuell vier Mal im Jahr. Auf den Plena werden die Positionen des Netzwerks abgestimmt und Beschlüsse für das Netzwerk gefasst. Wesentliche inhaltliche Vorarbeit sowie ein Großteil des Erfahrungsaustauschs wird im Vorfeld der Plena in den Themengruppen geleistet. Außerdem wählt das Plenum jährlich den Sprechendenrat für das Netzwerk. An den Plena können alle Mitglieder des Netzwerks teilnehmen; stimmberechtigt sind die anwesenden ordentlichen Mitglieder.

Entscheidungsfindung

Entscheidungen im Netzwerk werden grundsätzlich im Konsens getroffen. Vor eine Abstimmung bedarf es eines inhatlichen Austauschs, so dass alle qualifiziert abstimmen können und ein Konsens gefunden werden kann. Kann dieser in einer Sachfrage durch eine Mitgliedsorganisation nicht mitgetragen werden, kann diese ein Veto einlegen. Ein Veto ist zu begründen, es muss ausreichend Zeit zur Diskussion vor und ggf. nach dem Veto sein. In Folge eines Vetos wird zu diesem Zeitpunkt keine Entscheidung getroffen. Die Vorlage wird vertagt und beim nächsten Plenum erneut beraten. Eine infolge eines Vetos erneut zu beratende Vorlage benötigt in der zweiten Runde für die Annahme noch eine Mehrheit von 75 Prozent der abgegebenen Stimmen.


Sprechendenrat

Die Funktion des Sprechendenrats ist die Koordination und inhaltliche Vorbereitung der Sitzungen sowie die Außenrepräsentation. Der Sprechendenrat soll nach außen einig auftreten. Die Amtsperiode des Sprechendenrates beträgt ein Jahr und ist mit derzeit sechs Personen besetzt. Die nächste ordentliche Wahl steht im Januar 2018 an. Das passive Wahlrecht steht auch Nicht-Delegierten Plenumszugehörigen zu. Auch Parteidelegierte könnten Mitglieder des Sprechendenrates sein.

Der Sprechendenrat setzt sich aktuell aus folgenden vier Personen zusammen:

  • Ulrike Goth, LSVD Baden-Württemberg, Geislingen
  • Mathias Falk, Rosa Hilfe Freiburg e.V., Freiburg
  • Isabelle Hlawatsch, Freundeskreis transidentischer Menschen Ulm, Ulm
  • Angela Jäger, PLUS, Psychologische Lesben- und Schwulenberatung Rhein-Neckar e.V., Mannheim
  • Tamara Kailuweit, Freundeskreis transidentischer Menschen Ulm, Stuttgart
  • Christoph Michl, IG CSD Stuttgart e.V., Stuttgart
  • Christian Schnabel, TüBisch - Tübinger Bisexuelle, Tübingen

Die Mitglieder des Sprechendenrats sind unter der E-Mail Sammeladresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar.

Themengruppen

Aufgabe der Themengruppen ist, neben dem inhaltlichen Austausch, insbesondere Inhalte für das gesamte Netzwerk aufzubereiten und zu erarbeiten, in welcher Form und auf welchen Ebenen Forderungen konkret umgesetzt werden können. Die Themengruppen stellen ihre Arbeitsergebnisse allen Netzwerkmitgliedern zur Verfügung. Die Themengruppen sind offen für neue Mitwirkende. Das Ergebnis und der Zeitplan richten sich nach den Ressourcen des Netzwerks und der Beteiligten. Das Netzwerk arbeitet derzeit in 15 Gruppen/Bereichen. Die ersten Ergebnisse wurden im November 2013 veröffentlicht, im Frühjahr 2015 folgte die Neuauflage des gedruckten Themenhefts.

Dank der Zuwendung seitens des Ministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren, kann das Netzwerk stellenweise Fahrtkosten erstatten. Anfallende Reisekosten werden erstattet, wenn die Reise im Auftrag des Netzwerks LSBTTIQ erfolgte. Zum Antrag einer Erstattung bitte folgendes Formular ausgefüllt an den Sprechendenrat senden.

Formular zur Kostenerstattung zum download


Teilhabe am Netzwerk für alle ermöglichen.


In einem gemeinsamen solidarischen Akt hat das Netzwerk im September 2013 beschlossen, dass niemand von uns aus wirtschaftlichen Gründen von den Netzwerk- und Themengruppentreffen ausgeschlossen werden darf. Die Meinung und Überzeugungskraft jeder und jedes Einzelnen in unseren Mitgliedsorganisationen ist uns wichtig. Vielfalt braucht auch diejenigen, die oft aus wirtschaftlichen Gründen nur in ihrem unmittelbaren Umfeld aktiv werden können. Hier will und darf das Landesnetzwerk nicht auf wichtige Expertise verzichten.

Falls ihr persönlich konkrete Unterstützung für die Teilhabe an den Netzwerk-Aktivitäten benötigt oder Fragen dazu habt, meldet Euch bitte bei: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!