Hallo beim Netzwerk LSBTTIQ

Das Landesnetzwerk Baden-Württemberg ist ein überparteilicher und weltanschaulich nicht gebundener Zusammenschluss von lesbisch-schwul-bisexuell-transsexuell-transgender-intersexuell und queer (LSBTTIQ) Gruppen, Vereinen und Initiativen. Ziel ist es, die Zusammenarbeit der verschiedenen LSBTTIQ-Mitgliedsgruppen auf Landesebene zu fördern und den Erfahrungsaustausch zu intensivieren, zu zentralen Themen gemeinsame Positionen zu erarbeiten und gegenüber landespolitischen Entscheidungstragenden zu vertreten. Aktuell zählt das Netzwerk über 90 Mitglieder.

Mehr dazu in der Präambel des Netzwerks.

Neue Termine für Plena

Das Netzwerk trifft sich regelmäßig im Plenum der über 90 Mitgliedsorganisationen in verschiedenen Städten in Baden-Württemberg. Neben dem Erfahrungsaustausch und dem Aufbau von Netzwerk-Strukturen gilt es, bei den Treffen inhaltliche Positionen im LSBTTIQ-Spektrum auf politischer und gesellschaftlicher Ebene auszuarbeiten sowie zu formulieren. Beim letzten Treffen in Mannheim waren über 30 Gruppen vertreten. 

Für 2017 sind folgende Treffen geplant:

  • 12. Februart 2017 – in Tübingen (voraussichtlich)
  • 10. September 2017 – in Ravensburg (voraussichtlich)
  • im Mai 2017 ein zweitägiges Treffen - in Mannheim (Termin noch in Abstimmung)
  • 19. November 2017 – in Stuttgart

Zudem stehen selbstverständlich wieder die wichtigen Aktions-, Gedenk- und Feiertage an. Alle Termine des Netzwerks finden sich im Kalender.

Tag gegen Transfeindlichkeit - ein Datum für alle!

2016 war auch für transsexuelle und transgender Personen ein dramatisches Jahr. Weltweit kam es zu gewalttätigen Übergriffen, auch in Baden-Württemberg gibt es noch viel zu tun. Sensibilisierung durch Aus- und Weiterbildungen ist ein wichtiges Handlungsfeld.

Anlässlich des Transgender Day of Remembrance gedenkt das Netzwerk-LSBTTIQ Baden-Württemberg gemeinsam mit vielen LSBTTIQ-Gruppen weltweit der Opfer transfeindlicher Übergriffe.

Zudem entstanden beim letzten Plenum des Netzwerks auch schöne Botschaften unter dem Motto "Wir zeigen Transfeindlichkeit zum #TDoR die #RoteKarte!" Sicher findet ihr auch noch mehr. Gern könnt ihr Euch auch beteiligen.

Mehr Informationen auch in der Pressemeldung.

 

Positionspapier zur Schutzunterbringung von LSBTTIQ Geflüchteten in BW

Die Themengruppe Refugees helfen im Netzwerk LSBTTIQ hat eine Expertise zum dringenden Handlungsbedarf für eine sichere Unterbringung von LSBTTIQ Geflüchteten in Baden-Württemberg formuliert.

Jede Woche suchen LSBTTIQ Geflüchtete Unterstützung, weil sie sich in ihren Unterkünften nicht sicher fühlen. Lösungen auf Landesebene sind dringend notwendig. Dringend ist die Einrichtung einiger Schutzwohnungen in ausgewählten urbanen Zentren im Land, hierbei brauchen die Kommunen Unterstützung.

Weitere Informationen für Helfende, Angebote der Community sowie Beratung und Informationen.

Späte Aufarbeitung - erste Schritte in die Sichtbarkeit

Zur Fachtagung „Späte Aufarbeitung. Lebenswelten und Verfolgung von LSBTTIQ-Menschen im deutschen Südwesten“ hatten am 27. / 28. Juni 2016 in Bad Urach die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, die Universität Stuttgart, das Institut für Zeitgeschichte München-Berlin und das Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg eingeladen. Engagierte außeruniversitäre Forscher_innen der Community setzten aktiv Impulse für die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in der Geschichts-und Erinnerungsarbeit in Baden-Württemberg.

Berichte zur Fachtagung siehe bei http://www.gedenkstaetten-bw.de und http://mh-stiftung.de/2016/02/12/fachtagung-spaete-aufarbeitung/