Hallo beim Netzwerk LSBTTIQ

Das Landesnetzwerk Baden-Württemberg ist ein überparteilicher und weltanschaulich nicht gebundener Zusammenschluss von lesbisch-schwul-bisexuell-transsexuell-transgender-intersexuell und queer (LSBTTIQ) Gruppen, Vereinen und Initiativen. Ziel ist es, die Zusammenarbeit der verschiedenen LSBTTIQ-Mitgliedsgruppen auf Landesebene zu fördern und den Erfahrungsaustausch zu intensivieren, zu zentralen Themen gemeinsame Positionen zu erarbeiten und gegenüber landespolitischen Entscheidungstragenden zu vertreten. Aktuell zählt das Netzwerk über 100 Mitglieder.

Mehr dazu in der Präambel des Netzwerks. Termine des Netzwerks finden sich im Kalender.

Mitarbeiter_in für Geschäftsstelle gesucht!

Die Geschäftsstelle des Netzwerks LSBTTIQ Baden-Württemberg braucht Verstärkung!

Für den Aufgabenbereich Verwaltung und Organisation suchen wir ab April eine Mitarbeiter_in in Teilzeit mit einem Stellenumfang von 65 bis 85% nach Vereinbarung ausgeschrieben. Dafür wird eine befristete Stelle als Mitarbeiter_in im Umfang von 50% ausgeschrieben. Bewerbungsfrist ist der 22.05.2018. Mehr Informationen in der Ausschreibung.

Interessent_innen werden gebeten, ihr Bewerbungsschreiben mit den üblichen Unterlagen bis zum 15.3.2019 online ans Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu senden.

Wir freuen uns auf Sie!

Wir brauchen historische Forschung für Alle!

Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus mahnt das Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg an, sich der historischen Verantwortung konsequent zu stellen und Geschichtsaufarbeitung als Chance auf Identitäts- und Kulturgewinn für Baden-Württemberg umzusetzen.

Akzeptanz der Geschlechts- und Liebesvielfalt gewinnt Stärke, indem wir aus der Geschichte lernen. Dafür bedarf es historischer Forschung für Alle. Besonders der Unsichtbarmachung und Tabuisierung der Vielfalt von Geschlecht sowie des Lebens lesbischer und bisexueller Frauen in der Geschichtsschreibung muss entgegengewirkt werden. Die Aufarbeitung und Darstellung des NS-Unrechts an lesbischen und bisexuellen Frauen und transsexuellen, transgender oder intersexuellen Menschen brauchen konkrete Unterstützung.

Unsere Pressemitteilung zum Thema.

Aktueller Entwurf zum Dritten Geschlechtseintrag setzt Diskriminierung fort

Das Bundesverfassungsgericht hatte letzten Herbst den Auftrag erteilt, bis Ende 2018 eine verfassungskonforme Regelung zum Geschlechtseintrag zu finden.

Seit Juni 2018 gibt es dazu einen Referentenentwurf aus dem Bundesinnenministerium. Dieser Entwurf stellt allerdings keine angemessene Umsetzung des Verfassungsgerichtsurteils dar. Vielmehr wird darin weitere Diskriminierung festgeschrieben. Diese Einschätzung teilt das Netzwerk mit vielen anderen Verbänden und fordert in seiner Stellungnahme eine konsequente Überarbeitung.

Wer selbst noch aktiv werden möchte, kann die eigenen Abgeordneten aufklären, die Petition "Gleiches Recht für jedes Geschlecht" unterzeichnen, sich selbst informieren und über Aktionen auf dem Laufenden halten bspw. bei Dritte Option oder Aktion Standesamt 2018.

Sonderausstellung „Und trotzdem – Lesben im Nationalsozialismus“ noch bis 28.1.2018

2019 wird der Landtag Baden-Württembergs erstmals zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus die Menschen in den Mittelpunkt rücken, die wegen ihrer gleichgeschlechtlichen Liebe und Sexualität ausgegrenzt und verfolgt wurden. Alle Interessierten können die Veranstaltung im Livestream des Landtags verfolgen.

Noch bis 28.1.2019 ist die Sonderausstellung „Und trotzdem – Lesben im Nationalsozialismus“ im HOTEL SILBER in Stuttgart (Dorotheenstraße 10) zu sehen.

Wie sich bei der Vernissage am 23.1.2019 zeigte, ist das Interesse groß. Der Einladung des Netzwerks folgten über 90 Menschen. Unser Dank gilt der Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e.V. sowie Janka Kluge, VVN-BdA Baden-Württemberg, für ihren Impulsvortrag.